Um was es geht


Haus «Rosengarten» – eine verborgene Perle

Bauten, die verunstaltet und vernachlässigt werden, werden am Ende als «Schandflecke»  empfunden: Fort mit ihnen! Aber in ihnen sind manchmal Perlen verborgen. Das hat sich schon beim Haus Gerbestrasse 3 (Delikatessengeschäft Bettio) gezeigt, und das ist auch der Fall des Hauses Zugerstrasse 14, das einst Rosengarten hiess.

 

Würde dieser älteste und wichtigste Bau der Hirschenkreuzung renoviert und so von seinem Aschenbrödel-Dasein erlöst, bekäme Wädenswil ein dreifaches Geschenk :

  • ein Alt-Wädenswiler Erbstück von ganz besonderem Charme
  • einen lauschigen, gemütlichen Dorfplatz
  • eine Gürtelschnalle, die den alten Dorfkern zusammenhält

Zum Wohle Wädenswils: Modifikation des Grossprojekts Coop-ZKB-Hirschenplatz. Das Haus Rosengarten (Zugerstrasse 14, unten links) wird nicht abgebrochen, sondern erhalten und renoviert. Voraussetzung ist eine Rückbindung und Abtreppung des geplanten ZKB-Blocks. Modell echt3d, Wädenswil.


Der älteste Bau des Hirschen-Strassensterns

Wädenswil, Hirschenkreuzung. Ausschnitt Fotografie von Traugott Richard, nach 1870. Rechts der Rosengarten.

Links davon das Haus zur Treu, erb. 1769. Vordergrund: Dach des Hauses zur Sonne. Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee.

Wädenswil, Hirschenkreuzung. Links der Gasthof Hirschen, frühes 19. Jahrhundert. Mitte: Florhof, erbaut 1839. Rechts der 1895 erstellte Zinnenvorbau des Hauses Rosengarten. Postkarte Edition Photoglob. Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung.


Wer den kulturgeschichtlichen Wert eines Gebäudes bestimmen will, muss seine Geschichte kennen. Das gilt insbesondere für «hässliche Entlein» wie das Haus Zugerstrasse 14.

Ein altes Grundprotokoll besagt, dass es schon 1734, also vor fast 300 Jahren, für einen Färber erbaut wurde. Es bestand aus Fachwerk und besass vermutlich ein Giebeldach. In Sichtweite des Häuschens stand die alte Kirche. 1764–1767 liessen die Wädenswiler an ihrer Stelle einen grossen Neubau mit einem Spitzturm und einem mächtigen Walmdach errichten. Der Bauboom, den dieses Ereignis auslöste, erfasste auch das bescheidene Färberhäuschen. Ein neuer Eigentümer ersetzte um 1770/90 das Satteldach durch ein modisches Walmdach über einem regelmässig gegliederten Kniestock: Aus dem Giebelhaus wurde ein barockklassizistischer (Fast-)Würfel. In dieser straffen Form erscheint das Haus in Dorfansichten aus der Zeit um 1800. Damals war es Wohn- und Arbeitsstätte des Doktors Heinrich Haupt, eines Anhängers der helvetischen Republik. 


In den 1820er Jahren fand eine weitere «Verbürgerlichung» des Häuschens statt. Der damalige Eigentümer, ein Hauptmann Blattmann, liess das Fachwerk mit Putz überziehen und taufte die Liegenschaft «Rosengarten». Tatsächlich war dem Haus Richtung Hirschen ein grosser, ummauerter Garten vorgelagert. Mit dem Bau der unteren Zugerstrasse 1841 wurde dieser reduziert, und 1895 wich das Reststück einem Zinnenvorbau.

 

Ab den 1930er Jahren wurde das Haus durch lieblose Umbauten derart verunstaltet, dass es in den 1980er Jahren nicht ins Inventar schützenswerter Bauten aufgenommen wurde. Zu Unrecht, denn das originelle Gebäude wäre ebenso gut renovierbar wie das als unrettbar erachtete Haus Gerbestrasse 3 (Bettio).


So nicht! öde-zugeriegelt...

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Das Projekt Coop-ZKB von Hotz Partner Architekten, von der Baukommission Wädenswil im Herbst 2023 bewilligt. In der Bildmitte der geplante ZKB-Neubau, flankiert von einem neu anzulegenden, bebaumten «Hirschenplatz». Links das Schutzobjekt Zur Treu (Florhofstrasse 2), ein 1769 erbautes «Züriseehaus» mit einem Nebengebäude. Der mächtige Zugerstrassen-Riegel stärkt die Zugerstrasse-Verkehrsschneise und verbarrikadiert die historische Querverbindung zwischen den Altquartieren beidseits der Strasse.

sondern so: freundlich-offen

Modelle echt3d Zürich

Der Änderungsvorschlag des Kunsthistorikers Andreas Hauser, Eigentümer des Hauses Zur Treu (Florhofstrasse 2). Der ZKB-Neubau ist auf die Flucht des bestehenden Baus zurückgenommen und zudem abgetreppt. Das Haus Rosengarten ist erhalten und renoviert, seine Umgebung als Durchgangs-, Aufenthalts- und Grünbereich gestaltet. Der alte Dorfkern gewinnt an Zusammenhalt, der Grosskomplex wird akzeptabel.



«Hirschenplatz»: ein Verlustgeschäft


Coop und ZKB wollen in Wädenswil einen multifunktionalen Grosskomplex bauen, der als bauliche Dominante des Stadtkerns konzipiert ist. Zuerst war nur ein Poststrassen-Flügel geplant, dann fügten die Entwickler einen langgestreckten Zugerstrassen-Riegel mit einem ZKB-Neubau als Kopf an. Mit diesem Flügel wollte man den Fünfer und das Weggli bekommen: eine nochmalige Erhöhung der Verdichtung und zugleich einen Ausgleich für diese – in Form eines bebaumten Hirschenplatzes. Dieser soll anstelle des der Stadt gehörigen Altbaus «Rosengarten» (Zugerstrasse 14) entstehen. Die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen soll der Platz keinen Rappen kosten, denn Abbruch und Platzanlage sollen aus dem Verkaufserlös eines Teils der Rosengarten-Liegenschaft sowie durch «finanzielle Beiträge» der Bauherrschaft finanziert werden.

 

Der Haken an der Sache
Der geplante ZKB-Neubau darf im Gegenzug sechseinhalb Meter weiter bergwärts vorrücken. Und genau damit sprengt das ohnehin schon überdimensionierte Projekt endgültig die Grenzen des Tragbaren. Statt zu gewinnen verliert Wädenswil!
Hier die Gründe:

Hirschen-Platz? Ein Un-Platz
Der kleinräumige Strassenstern vor dem alten Gasthof Hirschen wurde einst als Platz empfunden, weil er eine Begegnungszone avant-la-lettre war. Abbrüche und Strassenverbreiterung haben die Platzqualität der Kreuzung zunichte gemacht. Ein weiterer Abbruch bringt den Platz nicht zurück, sondern vollendet die städtebauliche Verwüstung. Der geplante Hirschenplatz wird trotz Bäumen zu einem ähnlichen Un-Platz werden wie der Gerbeplatz, befindet er sich doch zwischen einer stark befahrenen Kreuzung und einem Bürogebäude.  

Noch ein Alt-Wädenswiler Haus plattgemacht
Mit dem Haus «Rosengarten» (Zugerstrasse 14) zerstört man den ältesten und wichtigsten Bau der Hirschenkreuzung. Als «Schandfleck» wirkt er nur, weil man ihn verhunzt hat. Wie die Visualisierung zeigt, würde eine Renovation ihn zum Liebling Wädenswils machen.

Aufwertung Haus Zur Treu? Nein: Abwertung
Mit der Entfernung des «Rosengartens» soll, so wird behauptet, das inventarisierte Haus Zur Treu (Florhofstrasse 2) mehr Strahlkraft gewinnen. Aber dieses 1769 erbaute «Züriseehaus» ist nicht auf Fernwirkung angelegt, es ist, wie viele Bauern-, Handwerker- und Bürgerhäuser, ein bauliches «Familienwesen», das man nicht isolieren sollte. Überdies soll der grossvolumige Bank-Neubau derart nahe an die «Treu» aufrücken, dass diese erdrückt wird. Das bisher sichtbare hübsche Nebengebäude gerät in den Hinterhof.

Städtebaulicher Verlust: Wädenswil verliert seine Gürtelschnalle
Der grösste Verlust ist aber städtebaulicher Natur. Das Haus Rosengarten verbindet – gleich einer Gürtelschnalle – die vier Quartiere, die das Kleeblatt des Dorfkerns formen. Mit dem Abbruch des Hauses wird dieses durch den Abbruch des Gasthofes Hirschen bereits beschädigte Gelenk zerstört und damit die historische Querverbindung über die Zugerstrassen-Schneise hinweg endgültig zerschnitten.


Das Dorfkern-Kleeblatt von Wädenswil und seine «Gürtelschnalle»

Im Text wird auf die Karten-Nümmerchen (weiss in dunklem Oval) mit roten Zahlen verwiesen.

1 Sakralität, Dorfregierung, Bildung: Grubenmann-Kirche, Alt-Gemeindehaus, Schul-Dörfli

  • Das Wahrzeichen des alten Wädenswil war die 1764–1767 erbaute reformierte Kirche mit ihrem Spitzturm: ein Symbol für die Überzeugung, dass über den Einzelinteressen gemeinsame höhere Werte stehen (1.1) .
  • Nah bei der Kirche standen ausser dem Pfarrhaus (1.2) auch ein Gemeindehaus und eine Dorfschule. Das alte hölzerne Gemeindehaus wich 1821–1822 einem gemauerten Bau, der «Sonne» (1.3) , und die Dorfschule wurde 1835 in einen Neubau auf der Eidmatt verlegt (1.4). Dieser wurde zur Keimzeile eines ganzen Schul-Weilers (1.5) (1.8) , wozu auch Turnhallen und ein grosser Sportplatz gehören (1.6) . Eins der Schulhäuser entstand hinter dem Gemeindehaus und beherbergte zeitweise die Gemeindekanzlei (1.7).


2 Verkehr und Gewerbe: Gerber, Schmiede, Textilfabrikanten

  • Der Seeplatz mit seinen Schiffanlegestellen und seinen Häfen (2.1) erinnert daran, dass das alte Wädenswil ein Hafendorf war; vor dem Bau der Eisenbahn reihte sich eine Haab an die andere. In der Nähe des heutigen Bahnhofs (2.2) befand sich die Gemeindehaab mit ihrem grossen, auf dem Delta des Kronenbachs liegenden Umschlagplatz. Von diesem führte ein Strässchen dorfeinwärts zur Alten Landstrasse (der heutige Eidmattstrasse): die Gerbestrasse.
  • Wie der Name Gerbestrasse besagt, befand sich an dieser Gasse eine Gerbe (2.3). Sie hatte ihre Glanzzeit in der napoleonischen Zeit; davon zeugt das schlossartige, «1813» datierte Gebäude an der Gerbestrasse 6 (2.4).
  • Den Gerbebach nutzten auch verschiedene Schmiedewerkstätte und Färbereien (2.6), (2.7), (2.8). Die letzteren gehörten zu der für Wädenswil so wichtigen Textilindustrie, die lange Zeit im Verlagssystem betrieben wurde. Das gilt auch für die nachmalige Seidenfabrik Gessner. Ihr Ursprung liegt im Haus Rosenhof, einem Gebäude, das seine heutige Form 1850–1855 durch Ausbau eines Schulhauses erhalten hat (2.9). Mit dem Wechsel zum maschinellen Grossbetrieb wurde die Produktion in einen Fabrikneubau an der Stegstrasse verlegt (Di alt Fabrik (3.4)). In der Nähe des Rosenhofs liess der Fabrikbesitzer 1898 die prachtvolle Villa Rosenmatt bauen und gliederte ihr einen grossen Park an (2.10).
  • Damals war die Zeit der Güter-Schifffahrt längst vorbei, denn seit 1875 war Wädenswil durch die Eisenbahn erschlossen. Der Bahnhof stand in der Nähe des Du Lac ; als er 1932 an den heutigen Standort verlegt wurde (2.2), wurde die Gerbestrasse punkto Funktion zu einer Bahnhofstrasse – dank ihrer dörflichen Bauten und des vielen Grüns zu einer der charmantesten der Gattung.


3 Stadtrat und Verwaltung: Stadthaus in Fabrik-Schloss, Bauamt in Villa

  • Mit dem mächtigen, schlossartigen «Freihof» besitzt Wädenswil ein ungewöhnliches und originelles Stadthaus (3.1) . Initiative Textilfabrikanten erstellten den Grossbau 1811 an der damaligen Alten Landstrasse (heute Florhofstrasse), mussten den im Erdgeschoss befindlichen Betrieb aber schon bald einstellen. Später wurde jenes zeitweise für Schulzwecke genutzt, seit 1906 dann für die Gemeindekanzlei. Mit der Zeit nahm die Stadtverwaltung den ganzen Bau in Anspruch, und später auch die 1840–1841 erstellte Fabrikantenvilla Neuhof, deren Park damit öffentlich wurde (3.2) .
  • Der Stadt gehört auch die (verpachtete) Villa Flora, 1880–1881 von einem Architekten als Eigenheim erstellt und um 1900 zu einem Schlössli umgeformt (3.3).


4 Türgass-Hirschenquartier: Barocke Riegelhäuser, postmoderne Einkaufs-Meile

  • An der Türgass befindet sich Wädenswils grösstes Ensemble regionaltypischer Riegelhäuser (4.1). Die Gasse war Teil eines alten Verkehrswegs, der via Leigass einerseits in den Berg, andererseits Richtung Einsiedeln führte. Während die Türgass verkehrsmässig ins Abseits geriet, gewann ein Dorfsträsschen an Bedeutung, das sie mit der Hirschenkreuzung respektive der Alten Landstrasse verband: die heutige Mittlere Zugerstrasse. In den 1970er Jahren wurde diese Schauplatz einer baulichen Radikalerneuerung, die die Türgass optisch-strukturell von den Altquartieren 1 bis 3 abkoppelte.

 

Und nun kommen wir zum Verkehrs-Herzen Wädenswils – und zur Frage, was die von Stadt und ZKB geplante Operation für Folgen hätte.

 

5 Gürtelschnalle

  • Die Kleeblatt-Karte zeigt, dass sich die Quartiere 1, 2 und 3 entlang von Strassenzügen geformt haben, die quer zur Zugerstrasse verliefen: der Alten Landstrasse (Achse Florhofstrasse -Eidmattstrasse) und der zwei von ihr abzweigenden Verkehrswege Schönenberg- und Gerbestrasse. Und dass die Hirschenkreuzung die Gürtelschnalle war, die diese Strassen-stränge respektive die Kernquartiere miteinander verband.
  • Als sich nun die verhältnismässig «junge» Zugerstrasse zu einer Auto-Hauptachse mit moderner Randbebauung entwickelte, durchschnitt sie die Altwädenswiler Lebensadern und beschädigte die Hirschen-Gürtelschnalle (Abbrüche Häuser Hirschen und Florhof, Vertreibung der Fussgänger). Die für Wädenswil so wichtigen Bezüge zwischen dem Stadthausquartier und den Quartieren südlich der Zugerstrasse wurden geschwächt.

Mit dem bergwärts vorrückenden ZKB-Neubau und erneuten Abrissen würde diese verfehlte Abtrennungspolitik fortgeschrieben. Stattdessen gälte es, die Querverbindungs-Gürtelschnalle zu stärken!

Revitalisierte «Gürtelschnalle» Wädenswils: Zurückgenommener und abgestufter ZKB-Neubau, erhaltenes und renoviertes Haus Rosengarten (Zugerstrasse 14). Durch Reduktion des Vorbaus ist Platz für eine Fussgängerpassage und einen kleinen Rosengarten gewonnen.


«Verdichten»aber mit Mass: Happy End für Wädi

Obwohl das Projekt Coop-ZKB sich wie ein Elefant im dörflichen Porzellanladen ausnimmt, kam es im kommunalen Parlament sehr gut an. Dies, weil es sich als Muster für INNENVERDICHTUNG präsentierte. Einzig mit diesem Verfahren könnten, so ein breiter Konsens, Zersiedelung, Landschaftszerstörung, überbordender Autoverkehr, Klimaerwärmung und Wohnungsnot wirksam bekämpft werden.

 

Gerade am Wädenswiler Zentrumsprojekt zeigt sich aber, dass das Wunderheilmittel VERDICHTUNG meist nicht hält, was es verspricht.

Verbrauch von grauer Energie

  • Längst ist bekannt, dass Abbrüche – schweizweit sind es inzwischen 7000 jährlich – mehr Energie verschlingen als minergetische Bauweise zu kompensieren vermag. Ausserdem ist der Bauschutt der Hauptschuldige für so groteske Vorhaben wie die geplanten Deponien im Wädenswiler Berg. Die Überzeugung, VERDICHTUNG resultiere automatisch in Erhalt von Landschaftsgrün, ist ein Aberglaube. 
  • Ein Vorhaben, das – wie der Coop-ZKB-Komplex – den Abbruch von gleich vier Bauten bedingt, darf sich nicht als ökologischer Musterschüler aufführen.


Vermehrung von Autoverkehr

  • Und wenn mitten im Zentrum ein gut funktionierender Fussgänger- in einen grossen Auto-Coop umgewandelt wird, trägt das gewiss nicht zur versprochenen Reduktion von Autoverkehr bei.


Verdrängung von preiswertem Wohnraum

  • Endlich ist das Vorhaben mit seinen Luxuswohnungen eher Teil des Wohnungsnot-Problems als ein Beitrag zu dessen Lösung.  


Wie meist bei VERDICHTUNGS-Vorhaben geht es also weniger um hehre Ideale als um Gewinn-Optimierung. Damit liesse sich leben, wenn das Wirtschaftsleben angekurbelt und ein städtebaulicher Mehrwert geschaffen würde. Das erste mag zutreffen, das zweite nicht. Der als Kompensation für das Betongebirge geplante «Hirschenplatz» liefert nichts Brauchbares, zerstört aber Wertvolles. Also: Bankgebäude zurückbinden und Rosengarten erhalten! Der Gewinn wäre fünffach:

 

Neugeburt eines wertvollen Alt-Kleinbaus

  • Wädenswil bekäme eins der liebenswertestes Erbstücke des alten Dorfes zurück.

Erhalt einer alten Baugruppe

  • Der Familienverband Treu-Rosengarten bliebe bestehen

Kreation eines kleinen, aber feinen Dorfplatzes

  • Statt der geplanten Hirschenplatz-Leere entstünde hier ein gemütliches Dorfplätzli mit Blick auf schöne Altbauten und Gärten.

Reparatur einer städtebaulichen Gürtelschnalle

  • Die Gürtelschnalle des alten Dorfkerns würde revitalisiert; folgende für Wädenswil essenzielle baulich-kulturgeschichtlichen Zusammenhänge wären wieder erlebbar:
  • Der Zusammenhang des Stadthauses  (3.1) mit seinem «Vorfahren», dem Alt-Gemeindehaus Sonne (1.3) , das seinerseits Teil des Kirche- und Schul-Ensembles ist. Des Weiteren derjenige zwischen der Baugruppe Treu-Rosengarten (Florhofstrasse 2 / Zugerstrasse 14)  (5) mit der feinkörnig-dörflichen Bebauung an der untern Schönenbergstrasse, der Gerbe- und der Eidmattstrasse. Und endlich der Zusammenhang zwischen den beidseits der Zugerstrasse situierten Villen und Bürgerhäusern, die von Pärken und Gärten umgeben sind und so ein grünes Band formen: Rosenmatt (2.10), Rosenhof (2.9) , Rosengarten/Treu (5), Flora (3.3) und Neuhof (3.2).

Aufwertung des Neubaus Coop-ZKB

  • Aus einem architektonischen «Verdränger» würde ein Bau, der den alten Dorfkern respektiert.

 

Helfen Sie uns diese Perle in der Mitte von Wädenswil zu erhalten – unterschreiben Sie die Petition!